Sonntag, 12. Januar 2014

Die ersten Tage

An meinem ersten Arbeitstag hatte ich erstmal eine Einführungsveranstaltung. Dort haben ich und die ca. 25 anderen Neuen eine Einfürhung in die Firma, Tips für den ganzen Papierkram, Information zur Fortbewegung in Dublin usw. bekommen. Dort bin ich dann auch mit einigen ins Gespräch gekommen und hab herausgefunden, dass fast alle in dem gleichen Apartmentkomplex wie ich wohnen. Ich war zuerst etwas geschockt, denn die Mädels hier sind alle mit krassen Markenklamotten und Pelzkragen usw. angekommen und wirkten schon etwas versnobt.

Sie scheinen aber alle ganz okay zu sein und am Dinestag waren wir dann mit Inga aus Deutschland ihren Geburstag in einer Bar/Disco feiern. Mein Team, das ich am Dienstag kennen gelernt hab, ist ziemlich cool drauf. Meine Kollegen (alle männlich) sind aus Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland und Frankreich. Und meinen Manager habe ich leider noch nicht kennen gelernt, er ist noch krank. Bin schon sehr gespannt wie er so ist. Beim Skype Interview war er nämlich ziemlich cool und locker drauf. Das war sowieso recht witzig, ich hatte kurz zuvor „the interns“ gesehen, wo zwei eingestandenen Vertriebler bei Google anfangen und dort auch erstmal ein Skype Interview führen. Das Interview mit meinem Manager hat mich ein bisschen daran erinnert, er hat auch erstmal in die Kamera gewunken zum Test usw.

Am Mittwoch bin ich los gezogen und hab erstmal eine PPS (Personal Public Service Number) beantragt und anschließend ein Konto eröffnet. Die PPS hab ich dann am nächsten Tag schon telefonisch in Erfahrung gebracht und konnte dann auch schon ein Formular für die Steuern einreichen. Nun sind die wichtigsten Dinge soweit erledigt, jetzt muss ich nur noch eine Wohnung finden die bezahlbar ist, aber trotzdem eine schöne Lage hat – wünscht mir viel Glück dabei :/

Von der Stadt selber habe ich leider noch nicht soo viel (außer diversen Pubs und Bars) gesehen. Ich bin nach der Arbeit schon 2 Mal in die Stadt gefahren, einmal um meine Simkarte zuschneiden zu lassen und einmal um Blusen zu kaufen, denn ich habe nur zwei richtige Blusen zum knöpfen dabei gehabt. Was mir an Dublin gefällt, ist dass man im Stadtzentrum alles sehr gut zu Fuß erledigen kann. Ohne irgendeinen Plan davon zu haben wo ich hin fahre (welche Haltestelle, welche Straße) hab ich Problemlos in das Zentrum gefunden. Dort bin ich einfach darauf los gelaufen und hab gleich genug Shopping Möglichkeiten gefunden. Primark heißt hier übrigens Pennys und ist noch günstiger als in Deutschland. Ich hab eine Jeans für 5€ erstanden, da ist dann auch egal wenn die nach 3 Mal waschen kaputt ist. (Was hoffentlich trotzdem nicht der Fall ist) River Island gibt es auch, da dreht meine Freundin Conny schon fast durch. Auch zu dem PPS Office und zur Bank konnte ich locker zu Fuß vom Stadtzentrum aus.

Es ist mir bereits aufgefallen, dass es sich hier um eine sehr internationale Stadt handelt. Bisher war fast jeder mit dem ich gesprochen hab aus einem anderen Land, wobei das sicher auch daran liegt, dass ich die meisten Leute von der Firma kenne und die Leute dort aus allen Länder kommen. Aber auch im Pub habe ich die verschiedenste Nationen getroffen.  

Fortsetzung zum Thema Nachtleben & irischer Trinkkultur folgt. 

Kuss Bussi meine Lieben!

Eure Anna


Donnerstag, 9. Januar 2014

May a new Adventure begin...

Hallo meine lieben Blog Follower,

eigentlich wollte ich diesmal keinen Blog schreiben, da es sich um einen erstmal unbegrenzten Aufenthalt im Ausland handelt. Aber ich schreib jetzt doch einen, weil in den letzten Tagen schon so viel Action war. Kann dann eben sein, dass ich wenn ich mich erstmal eingelebt habe nur noch sehr selten schreibe.

Erstmal dazu wie ich überhaupt in Dublin gelandet bin:

Vor ca. 2 Monaten hab ich mich nach bisher ehr frustrierender Jobsuche dazu entschieden auch mal bei meinen Connections nachzufragen, die im Sales in Dublin arbeiten. Da gibt es viele von meiner Hochschule, einige bei IBM, einer bei Oracle, einer bei Salesforce, eine bei LinkedIn usw. Also hab ich unter anderem auch dem Martin geschrieben, der nicht direkt in meinem Studiengang war, den ich aber vom sehen kannte.

Er hat dann ein Gespräch mit dem Recruiter von der Firma (nennen wir die Firma einfach mal nicht beim Namen) organisiert, das ganz gut lief und zu einem ersten Telefoninterview mit einer Managerin geführt hat. Nach diesem Interview kam das nächste Interview, das war ein Skype Interview. Und zum Schluss gab es noch ein finales Gespräch mit dem Director von diesem Bereich. Und als die Zusage einen Tag später kam, wusste ich schon, dass ich den Job annehmen will.

Am Sonntag den 5. Januar ging dann der Flug. Ich hab natürlich erst auf den letzten Drücker gepackt und einen kleinen, hysterischen Lachanfall bekommen, als ich festgestellt hab, dass in die zwei Koffer neben den Klamotten und Schuhen nichtmal die Hälfte der Handtaschen gepasst hat, die ich eigentlich mitnehmen wollte. Dann musste ich leider wieder vereinzelte Taschen und einige T-Shirts rausnehmen und bin dann mit stolzen 47 kg in den Koffern + ca. 9 kg Handgepäck nach Dublin übergesiedelt.

Am Flughafen hätte mich eigentlich ein Fahrer abholen sollen und ich hatte mich schon darauf gefreut das erste mal im Leben mit einem Schild am Ausgang empfangen zu werden. Denkste! Der Fahrer war noch nicht da, als ich ankam und ich musste ihn anrufen. „In 10 Minuten bin ich da“. Nach ca. 20 min kam er dann auch - ohne Schild. Wir mussten dann noch einen Franzosen an einem anderen Terminal abholen, der auch bei der Firma anfing.

Der Fahrer hat das alles recht gemütlich angehen lassen (obwohl der Franzose sogar schon mehr als 30 Minuten gewartet hat) und ist mit dem Auto zu dem anderen Terminal gefahren. Als ich dort ausstieg, hat mich der Wind erstmal fast weggeweht.

Nach dem der Franzose eingeladen war hat der Fahrer uns erst zu unseren Apartments gebracht (in denen wir 4 Wochen auf Kosten der Firma wohnen können). Dort hab ich allerdings sofort festgestellt, dass quasi nichts da ist. Keine Handtücher, Kein Föhn, kein Klopapier. Der Fahrer wollte uns dann sowieso noch zum Supermarkt neben an fahren, damit wir ein paar Nahrungsmittel einkaufen können. Aber da nichts da war ist er dann mit mir auch noch zu Tesco gefahren, der etwas weiter weg war. (Der Franzose hatte wohl Handtücher dabei). Dann hab ich erstmal ein paar Handtücher und einen schicken pinken Föhn erstanden und bin gleich 100€ los geworden. 

Wieder im Apartment angekommen hab ich erstmal ausgepackt und es mir gemütlich gemacht. Das Apartment ist ziemlich schön, ist eigentlich für zwei Personen gedacht aber ich wohn hier alleine. Es hat zwei Stockwerke und in dem unteren sind ein Gästeklo, Wohnzimmer, Esszimmer und Küche, während sich oben die zwei Schlafzimmer und ein Bad befinden.

Hier noch ein paar Bilder von meiner Temporären Unterbringung...










...gar nicht übel, oder?

Kussi Bussi :-*