Hallo meine lieben Blog Follower,
eigentlich wollte ich diesmal keinen
Blog schreiben, da es sich um einen erstmal unbegrenzten Aufenthalt
im Ausland handelt. Aber ich schreib jetzt doch einen, weil in
den letzten Tagen schon so viel Action war. Kann dann eben sein, dass
ich wenn ich mich erstmal eingelebt habe nur noch sehr selten schreibe.
Erstmal dazu wie ich überhaupt in
Dublin gelandet bin:
Vor ca. 2 Monaten hab ich mich nach
bisher ehr frustrierender Jobsuche dazu entschieden auch mal bei
meinen Connections nachzufragen, die im Sales in Dublin arbeiten. Da
gibt es viele von meiner Hochschule, einige bei IBM, einer bei Oracle, einer bei Salesforce, eine bei LinkedIn usw. Also hab ich unter anderem auch dem Martin geschrieben, der
nicht direkt in meinem Studiengang war, den ich aber vom sehen
kannte.
Er hat dann ein Gespräch mit dem
Recruiter von der Firma (nennen wir die Firma einfach mal nicht beim Namen) organisiert, das ganz gut lief und zu einem
ersten Telefoninterview mit einer Managerin geführt hat. Nach diesem
Interview kam das nächste Interview, das war ein Skype Interview.
Und zum Schluss gab es noch ein finales Gespräch mit dem Director
von diesem Bereich. Und als die Zusage einen Tag später kam, wusste
ich schon, dass ich den Job annehmen will.
Am Sonntag den 5. Januar ging dann
der Flug. Ich hab natürlich erst auf den letzten Drücker gepackt
und einen kleinen, hysterischen Lachanfall bekommen, als ich
festgestellt hab, dass in die zwei Koffer neben den Klamotten und
Schuhen nichtmal die Hälfte der Handtaschen gepasst hat, die ich
eigentlich mitnehmen wollte. Dann musste ich leider wieder
vereinzelte Taschen und einige T-Shirts rausnehmen und bin dann mit
stolzen 47 kg in den Koffern + ca. 9 kg Handgepäck nach Dublin
übergesiedelt.
Am Flughafen hätte mich eigentlich ein Fahrer abholen sollen und ich hatte mich schon darauf gefreut das
erste mal im Leben mit einem Schild am Ausgang empfangen zu werden.
Denkste! Der Fahrer war noch nicht da, als ich ankam und ich musste
ihn anrufen. „In 10 Minuten bin ich da“. Nach ca. 20 min kam er
dann auch - ohne Schild. Wir mussten dann noch einen Franzosen an
einem anderen Terminal abholen, der auch bei der Firma anfing.
Der Fahrer hat das alles recht
gemütlich angehen lassen (obwohl der Franzose sogar schon mehr als
30 Minuten gewartet hat) und ist mit dem Auto zu dem anderen Terminal
gefahren. Als ich dort ausstieg, hat mich der Wind erstmal fast
weggeweht.
Nach dem der Franzose eingeladen war
hat der Fahrer uns erst zu unseren Apartments gebracht (in denen wir
4 Wochen auf Kosten der Firma wohnen können). Dort hab ich
allerdings sofort festgestellt, dass quasi nichts da ist. Keine
Handtücher, Kein Föhn, kein Klopapier. Der Fahrer wollte uns dann
sowieso noch zum Supermarkt neben an fahren, damit wir ein paar
Nahrungsmittel einkaufen können. Aber da nichts da war ist er dann
mit mir auch noch zu Tesco gefahren, der etwas weiter weg war. (Der
Franzose hatte wohl Handtücher dabei). Dann hab ich erstmal ein paar
Handtücher und einen schicken pinken Föhn erstanden und bin gleich 100€ los geworden.
Wieder im Apartment angekommen hab ich
erstmal ausgepackt und es mir gemütlich gemacht. Das Apartment ist
ziemlich schön, ist eigentlich für zwei Personen gedacht aber ich
wohn hier alleine. Es hat zwei Stockwerke und in dem unteren sind ein
Gästeklo, Wohnzimmer, Esszimmer und Küche, während sich oben die
zwei Schlafzimmer und ein Bad befinden.
Hier noch ein paar Bilder von meiner Temporären Unterbringung...
Hier noch ein paar Bilder von meiner Temporären Unterbringung...
...gar nicht übel, oder?
Kussi Bussi :-*
Kussi Bussi :-*
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